Bericht VR-Präsident
«Enttäuschendes Jahresergebnis erfordert klare Weichenstellungen»
«Enttäuschendes Jahresergebnis erfordert klare Weichenstellungen»
Mit einem Jahresverlust von CHF 4.95 Mio. verzeichnet der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) ein sehr schlechtes Jahresergebnis 2025. Der in den Vorjahren erreichte und auch 2025 angestrebte Fortschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen finanziellen Stabilisierung erlitt damit einen erheblichen Rückschlag. Massgeblich hierfür waren verschiedene Faktoren auf der Erlös- und der Aufwandsseite wie auch personelle Veränderungen im Führungsbereich. Der Versorgungsauftrag konnte trotz dieser Herausforderungen jederzeit erfüllt werden, verbunden mit Weiterentwicklungen im Leistungsangebot und in der Infrastruktur. Die aktuelle Ergebnisentwicklung verstärkt den Handlungsdruck für die zukünftige Ausrichtung des Spitalverbunds jedoch deutlich. Der Verwaltungsrat unterstützt deshalb die vom Eigner vorgeschlagenen gesetzgeberischen Weichenstellungen zur Sicherstellung der akutsomatischen und psychiatrischen Versorgung im Kanton.
Das schlechte Jahresergebnis erklärt sich durch die Kombination verschiedener Faktoren auf Erlös- und Kostenseite: In der Akutsomatik stagnierte das Wachstum der Patientenzahlen, teilweise bedingt durch den Wechsel in der Departementsleitung Chirurgie und durch vorübergehende Schwierigkeiten in der Umsetzung des akutgeriatrischen Angebots. Erschwerend kam hinzu, dass im Kantonsspital der Anteil der zusatzversicherten Patienten und die durchschnittliche Fallschwere (Case Mix Index, CMI) gegenüber den Vorjahren abgenommen haben. Als Betreiber eines Grundversorgungsspitals ist der Einfluss auf den wichtigen ertragsbestimmenden Faktor CMI für den SVAR nur begrenzt steuerbar. Auch die Erlöse im ambulanten Bereich waren rückläufig. Im Psychiatrischen Zentrum AR (PZA) fielen mit der Schliessung des Wohnheims im Vorjahr Deckungsbeiträge weg, während sich die Ertragssteigerungen der Kapazitätserweiterungen verspätet und damit tiefer als budgetiert auswirkten. Zudem konnten auf der Erlösseite für beide Standorte erwartete Tariferhöhungen nicht realisiert werden, da die Verhandlungen mit der grössten Einkaufsgemeinschaft der Krankenversicherer im Berichtsjahr nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, was zu einer Tariffestsetzung führte.
Auf der Aufwandsseite belasteten der weiterhin notwendige erhebliche Einsatz von Fremdpersonal sowie weitere ungeplante Kostenfaktoren das Ergebnis. Dazu gehörten deutlich höhere IT-Kosten, Erhöhungen im medizinischen Aufwand und ungeplante Anpassungen im budgetierten Stellenplan. So wurden z.B. im ärztlichen Bereich zur Gewährleistung der gesetzlichen Arbeitszeitvorgaben bei den Assistenzärzten zusätzliche Stellen geschaffen. Trotz zahlreicher Massnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, beispielsweise eines generellen Ausgabestopps über Monate, konnte die finanzielle Abweichung nicht kompensiert werden. Hinzu kamen im Verlauf des Berichtsjahres personelle Veränderungen in der Geschäftsleitung in den zentralen Funktionen des CEO und des CFO, die die Umsetzung eines konsequenten Kostenmanagements erschwerten.
Angesichts dieser Entwicklung hat sich der Verwaltungsrat intensiv mit der finanziellen Gesamtlage und den Handlungsmöglichkeiten des SVAR auseinandergesetzt. Der Spitalbereich befindet sich in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Ambulantisierung, demografische Entwicklungen, Fachkräftemangel und steigende Investitionsanforderungen in Digitalisierung und Infrastruktur verändern die Rahmenbedingungen nachhaltig. In einem sehr dynamischen Umfeld stehen insbesondere kleinere Regionalspitäler mit einem breiten Leistungsangebot und hohen Vorhalteleistungen in der Akutsomatik unter Druck und sind zunehmend auf verbindliche Kooperationen und die Einbindung in Verbundlösungen angewiesen. In diesem Zusammenhang haben der Regierungsrat und der Verwaltungsrat des SVAR die Prüfung von Zukunftsoptionen für den Spitalverbund intensiviert. Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, um am Standort Herisau auch langfristig eine qualitativ gute und zugleich finanzierbare Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden sicherzustellen und weiterhin attraktive Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Der Verwaltungsrat unterstützt deshalb die vom Regierungsrat angestrebte Teilrevision des SVAR-Gesetzes. Für den laufenden Betrieb, die Mitarbeitenden sowie den Versorgungsauftrag ergeben sich daraus unmittelbar keine Änderungen.
Ungeachtet der finanziellen Herausforderungen konnte der SVAR seinen Versorgungsauftrag im Jahr 2025 sowohl in der Akutsomatik wie auch in der Psychiatrie jederzeit sicherstellen. Gleichzeitig war das Geschäftsjahr von wichtigen Weiterentwicklungen im Leistungsangebot und in der Infrastruktur geprägt. Im PZA wurden mit der Eröffnung der neuen Subakutstation und der Privatstation gezielt zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Die Wiedereröffnung des umfassend renovierten Hauses 3 sowie die Inbetriebnahme des neuen Besucher- und Therapiezentrums markierten zentrale Meilensteine in der baulichen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Psychiatrie. Die Kapazitätserweiterungen konnten jedoch erst später als ursprünglich geplant umgesetzt werden. In der Akutsomatik wurden die Räumlichkeiten für die Onkologie deutlich erweitert.
Ergänzend wurden im Berichtsjahr personelle Weichenstellungen und Qualitätsentwicklungen vorgenommen. Die Leitung in zentralen medizinischen Bereichen wurde erneuert und verstärkt, unter anderem in der Klinik für Anästhesiologie und Rettungsmedizin mit Chefarzt Markus Bischoff, der auch in der Geschäftsleitung Einsitz nimmt. Ebenso wurde die Weiterentwicklung im Departement Chirurgie mit einem erweiterten Leitungsteam rund um Chefarzt Dr. med. Martin Seifert strukturell abgesichert. Parallel dazu unterstreichen anerkannte Qualitäts- und Ausbildungsstandards die fachliche Substanz: Im Kantonsspital ist seit 2025 neu auch die Klinik für Orthopädie und Traumatologie als SIWF-Weiterbildungsstätte anerkannt. In der Psychiatrie wurde das bestehende Angebot an SIWF-Weiterbildungsstätten mit den Fachbereichen Alterspsychiatrie und Abhängigkeitsbehandlungen ausgebaut. Der SVAR bekräftig damit seine Rolle als bedeutender Aus- und Weiterbildungsbetrieb und attraktiver Arbeitgeber. Diese Schritte tragen dazu bei, die Qualität der Versorgung durch gut ausgebildetes ärztliches Personal zu sichern und weiterzuentwickeln.
Prägend im Berichtsjahr war zudem die im Sommer 2025 angekündigte Veränderung an der operativen Spitze. Patrick Gressbach hat seine Funktion als CEO per Ende Dezember 2025 beendet. Mit Henrik Pfahler konnte ein erfahrener Nachfolger gewonnen werden, der seine Tätigkeit als CEO per 1. Januar 2026 aufgenommen hat. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, mit Henrik Pfahler und seinem Führungsteam die operative Führung des SVAR in der kommenden anspruchsvollen Phase gut aufgestellt zu haben. Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Sicherstellung des Versorgungsauftrags hat dabei oberste Priorität.
Trotz der schwierigen finanziellen Situation darf nicht vergessen werden, dass der SVAR seine Leistungen gegenüber den Patientinnen und Patienten nur dank des grossen Engagements der Mitarbeitenden erbringen kann. Ihr täglicher Einsatz in Medizin, Pflege, Therapie und in den unterstützenden Bereichen bildet die Grundlage dafür, dass der SVAR seinen Versorgungsauftrag auch unter anspruchsvollen Bedingungen erfüllen kann. Im Namen des Verwaltungsrates danke ich allen Mitarbeitenden herzlich für ihren grossen Einsatz. Ebenso gilt mein Dank den Patientinnen und Patienten, den Zuweisenden sowie unseren Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit.
Dr. med. Andreas Roos
Präsident des Verwaltungsrates
«Enttäuschendes Jahresergebnis erfordert klare Weichenstellungen»
Mit einem Jahresverlust von CHF 4.95 Mio. verzeichnet der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) ein sehr schlechtes Jahresergebnis 2025. Der in den Vorjahren erreichte und auch 2025 angestrebte Fortschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen finanziellen Stabilisierung erlitt damit einen erheblichen Rückschlag. Massgeblich hierfür waren verschiedene Faktoren auf der Erlös- und der Aufwandsseite wie auch personelle Veränderungen im Führungsbereich. Der Versorgungsauftrag konnte trotz dieser Herausforderungen jederzeit erfüllt werden, verbunden mit Weiterentwicklungen im Leistungsangebot und in der Infrastruktur. Die aktuelle Ergebnisentwicklung verstärkt den Handlungsdruck für die zukünftige Ausrichtung des Spitalverbunds jedoch deutlich. Der Verwaltungsrat unterstützt deshalb die vom Eigner vorgeschlagenen gesetzgeberischen Weichenstellungen zur Sicherstellung der akutsomatischen und psychiatrischen Versorgung im Kanton.
Das schlechte Jahresergebnis erklärt sich durch die Kombination verschiedener Faktoren auf Erlös- und Kostenseite: In der Akutsomatik stagnierte das Wachstum der Patientenzahlen, teilweise bedingt durch den Wechsel in der Departementsleitung Chirurgie und durch vorübergehende Schwierigkeiten in der Umsetzung des akutgeriatrischen Angebots. Erschwerend kam hinzu, dass im Kantonsspital der Anteil der zusatzversicherten Patienten und die durchschnittliche Fallschwere (Case Mix Index, CMI) gegenüber den Vorjahren abgenommen haben. Als Betreiber eines Grundversorgungsspitals ist der Einfluss auf den wichtigen ertragsbestimmenden Faktor CMI für den SVAR nur begrenzt steuerbar. Auch die Erlöse im ambulanten Bereich waren rückläufig. Im Psychiatrischen Zentrum AR (PZA) fielen mit der Schliessung des Wohnheims im Vorjahr Deckungsbeiträge weg, während sich die Ertragssteigerungen der Kapazitätserweiterungen verspätet und damit tiefer als budgetiert auswirkten. Zudem konnten auf der Erlösseite für beide Standorte erwartete Tariferhöhungen nicht realisiert werden, da die Verhandlungen mit der grössten Einkaufsgemeinschaft der Krankenversicherer im Berichtsjahr nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, was zu einer Tariffestsetzung führte.
Auf der Aufwandsseite belasteten der weiterhin notwendige erhebliche Einsatz von Fremdpersonal sowie weitere ungeplante Kostenfaktoren das Ergebnis. Dazu gehörten deutlich höhere IT-Kosten, Erhöhungen im medizinischen Aufwand und ungeplante Anpassungen im budgetierten Stellenplan. So wurden z.B. im ärztlichen Bereich zur Gewährleistung der gesetzlichen Arbeitszeitvorgaben bei den Assistenzärzten zusätzliche Stellen geschaffen. Trotz zahlreicher Massnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, beispielsweise eines generellen Ausgabestopps über Monate, konnte die finanzielle Abweichung nicht kompensiert werden. Hinzu kamen im Verlauf des Berichtsjahres personelle Veränderungen in der Geschäftsleitung in den zentralen Funktionen des CEO und des CFO, die die Umsetzung eines konsequenten Kostenmanagements erschwerten.
Angesichts dieser Entwicklung hat sich der Verwaltungsrat intensiv mit der finanziellen Gesamtlage und den Handlungsmöglichkeiten des SVAR auseinandergesetzt. Der Spitalbereich befindet sich in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Ambulantisierung, demografische Entwicklungen, Fachkräftemangel und steigende Investitionsanforderungen in Digitalisierung und Infrastruktur verändern die Rahmenbedingungen nachhaltig. In einem sehr dynamischen Umfeld stehen insbesondere kleinere Regionalspitäler mit einem breiten Leistungsangebot und hohen Vorhalteleistungen in der Akutsomatik unter Druck und sind zunehmend auf verbindliche Kooperationen und die Einbindung in Verbundlösungen angewiesen. In diesem Zusammenhang haben der Regierungsrat und der Verwaltungsrat des SVAR die Prüfung von Zukunftsoptionen für den Spitalverbund intensiviert. Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, um am Standort Herisau auch langfristig eine qualitativ gute und zugleich finanzierbare Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden sicherzustellen und weiterhin attraktive Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Der Verwaltungsrat unterstützt deshalb die vom Regierungsrat angestrebte Teilrevision des SVAR-Gesetzes. Für den laufenden Betrieb, die Mitarbeitenden sowie den Versorgungsauftrag ergeben sich daraus unmittelbar keine Änderungen.
Ungeachtet der finanziellen Herausforderungen konnte der SVAR seinen Versorgungsauftrag im Jahr 2025 sowohl in der Akutsomatik wie auch in der Psychiatrie jederzeit sicherstellen. Gleichzeitig war das Geschäftsjahr von wichtigen Weiterentwicklungen im Leistungsangebot und in der Infrastruktur geprägt. Im PZA wurden mit der Eröffnung der neuen Subakutstation und der Privatstation gezielt zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Die Wiedereröffnung des umfassend renovierten Hauses 3 sowie die Inbetriebnahme des neuen Besucher- und Therapiezentrums markierten zentrale Meilensteine in der baulichen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Psychiatrie. Die Kapazitätserweiterungen konnten jedoch erst später als ursprünglich geplant umgesetzt werden. In der Akutsomatik wurden die Räumlichkeiten für die Onkologie deutlich erweitert.
Ergänzend wurden im Berichtsjahr personelle Weichenstellungen und Qualitätsentwicklungen vorgenommen. Die Leitung in zentralen medizinischen Bereichen wurde erneuert und verstärkt, unter anderem in der Klinik für Anästhesiologie und Rettungsmedizin mit Chefarzt Markus Bischoff, der auch in der Geschäftsleitung Einsitz nimmt. Ebenso wurde die Weiterentwicklung im Departement Chirurgie mit einem erweiterten Leitungsteam rund um Chefarzt Dr. med. Martin Seifert strukturell abgesichert. Parallel dazu unterstreichen anerkannte Qualitäts- und Ausbildungsstandards die fachliche Substanz: Im Kantonsspital ist seit 2025 neu auch die Klinik für Orthopädie und Traumatologie als SIWF-Weiterbildungsstätte anerkannt. In der Psychiatrie wurde das bestehende Angebot an SIWF-Weiterbildungsstätten mit den Fachbereichen Alterspsychiatrie und Abhängigkeitsbehandlungen ausgebaut. Der SVAR bekräftig damit seine Rolle als bedeutender Aus- und Weiterbildungsbetrieb und attraktiver Arbeitgeber. Diese Schritte tragen dazu bei, die Qualität der Versorgung durch gut ausgebildetes ärztliches Personal zu sichern und weiterzuentwickeln.
Prägend im Berichtsjahr war zudem die im Sommer 2025 angekündigte Veränderung an der operativen Spitze. Patrick Gressbach hat seine Funktion als CEO per Ende Dezember 2025 beendet. Mit Henrik Pfahler konnte ein erfahrener Nachfolger gewonnen werden, der seine Tätigkeit als CEO per 1. Januar 2026 aufgenommen hat. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, mit Henrik Pfahler und seinem Führungsteam die operative Führung des SVAR in der kommenden anspruchsvollen Phase gut aufgestellt zu haben. Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Sicherstellung des Versorgungsauftrags hat dabei oberste Priorität.
Trotz der schwierigen finanziellen Situation darf nicht vergessen werden, dass der SVAR seine Leistungen gegenüber den Patientinnen und Patienten nur dank des grossen Engagements der Mitarbeitenden erbringen kann. Ihr täglicher Einsatz in Medizin, Pflege, Therapie und in den unterstützenden Bereichen bildet die Grundlage dafür, dass der SVAR seinen Versorgungsauftrag auch unter anspruchsvollen Bedingungen erfüllen kann. Im Namen des Verwaltungsrates danke ich allen Mitarbeitenden herzlich für ihren grossen Einsatz. Ebenso gilt mein Dank den Patientinnen und Patienten, den Zuweisenden sowie unseren Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit.
Dr. med. Andreas Roos
Präsident des Verwaltungsrates
Bericht CEO
«Wirtschaftlichkeit stärken - Zukunft gemeinsam gestalten»
«Wirtschaftlichkeit stärken - Zukunft gemeinsam gestalten»
Zum Jahreswechsel 2026 habe ich die Verantwortung als CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden (SVAR) übernommen. Die ersten Wochen und Monate waren geprägt von vielen Begegnungen und Eindrücken, die mir einen lebendigen Einblick in unsere Spitalstandorte ermöglicht haben. In zahlreichen Gesprächen mit Mitarbeitenden aus den verschiedenen Bereichen und Berufsgruppen habe ich rasch das hohe Engagement, die Professionalität und das Verantwortungsbewusstsein im SVAR erlebt.
Besonders beeindruckt hat mich die klare Ausrichtung auf die Patientinnen und Patienten sowie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit über Standorte, Funktionen und Hierarchien hinweg. Diese Haltung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie bildet für mich eine zentrale Grundlage, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit der Geschäftsleitung, den Führungskräften und den Mitarbeitenden konstruktiv, lösungsorientiert und mit der gebotenen Sorgfalt anzugehen.
Wie ordne ich das Geschäftsjahr 2025 ein? Es war geprägt von einem anspruchsvollen Zusammenspiel aus laufendem Betrieb, organisatorischer Weiterentwicklung und der Vorbereitung auf kommende Veränderungen. Der SVAR erfüllte seinen Versorgungsauftrag und bestätigte seine Rolle als bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region. Gleichzeitig stand die weitere Stabilisierung des Spitalverbunds im Fokus. Aus wirtschaftlicher Sicht konnte dieses Ziel mit einem Jahresergebnis von CHF-4.95 Mio. im Berichtsjahr jedoch nicht erreicht werden.
Für das Jahr 2026 ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation deshalb klar zu priorisieren. Eine gezieltere Steuerung der Ressourcen und die weitere Optimierung von Prozessen sind zwingend notwendig. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass diese Schritte mit Bedacht erfolgen und die Qualität der Versorgung wie auch die Attraktivität des SVAR als Arbeitgeber jederzeit gewahrt bleiben. Klarheit in den Zielen, Verlässlichkeit in der Umsetzung sowie ein offener und konstruktiver Dialog mit allen internen und externen Anspruchsgruppen sind dafür entscheidend.
Gleichzeitig richtet sich der Blick über das laufende Jahr hinaus. Die Revision des SVAR-Gesetzes und somit die Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen werden die kommenden Jahre wesentlich prägen. Ziel ist es, dem Spitalverbund mehr unternehmerische Handlungsspielräume zu eröffnen und verbindliche Kooperationen auch mit finanzieller Beteiligung zu ermöglichen. Damit sollen die Voraussetzungen für eine langfristig tragfähige Entwicklung des Kantonsspitals Herisau und des Psychiatrischen Zentrums AR gestärkt und damit des Spitalstandorts Herisau gesichert werden. Diese Perspektive ist für mich eng verbunden mit der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, dem Kanton und den Mitarbeitenden.
Wirtschaftliche Stabilisierung und strukturelle Weiterentwicklung stehen dabei nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil: Eine verbesserte Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb schafft die Grundlage, um strategische und rechtliche Weiterentwicklungen glaubwürdig und aus einer Position der Stärke heraus anzugehen. Es geht darum, beides gleichzeitig im Blick zu behalten – die Wirtschaftlichkeit der operativen Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen.
Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden für ihren grossen Einsatz im Geschäftsjahr 2025 sowie für die Bereitschaft, die anstehenden Veränderungen aktiv mitzutragen. Ebenso danke ich unseren Zuweisenden, Kooperationspartnern, den Behörden und der Politik für die konstruktive Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.
Die folgenden Seiten geben Einblick in die Zahlen und prägenden Themen des Geschäftsjahres 2025 sowie in jene Fragestellungen, die den SVAR im Jahr 2026 und darüber hinaus beschäftigen werden.
Ich freue mich, gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Partnern die Zukunft des SVAR zu gestalten.

Dr. med. Henrik Pfahler
CEO SVAR / Vorsitzender der Geschäftsleitung
«Wirtschaftlichkeit stärken - Zukunft gemeinsam gestalten»
Zum Jahreswechsel 2026 habe ich die Verantwortung als CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden (SVAR) übernommen. Die ersten Wochen und Monate waren geprägt von vielen Begegnungen und Eindrücken, die mir einen lebendigen Einblick in unsere Spitalstandorte ermöglicht haben. In zahlreichen Gesprächen mit Mitarbeitenden aus den verschiedenen Bereichen und Berufsgruppen habe ich rasch das hohe Engagement, die Professionalität und das Verantwortungsbewusstsein im SVAR erlebt.
Besonders beeindruckt hat mich die klare Ausrichtung auf die Patientinnen und Patienten sowie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit über Standorte, Funktionen und Hierarchien hinweg. Diese Haltung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie bildet für mich eine zentrale Grundlage, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam mit der Geschäftsleitung, den Führungskräften und den Mitarbeitenden konstruktiv, lösungsorientiert und mit der gebotenen Sorgfalt anzugehen.
Wie ordne ich das Geschäftsjahr 2025 ein? Es war geprägt von einem anspruchsvollen Zusammenspiel aus laufendem Betrieb, organisatorischer Weiterentwicklung und der Vorbereitung auf kommende Veränderungen. Der SVAR erfüllte seinen Versorgungsauftrag und bestätigte seine Rolle als bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region. Gleichzeitig stand die weitere Stabilisierung des Spitalverbunds im Fokus. Aus wirtschaftlicher Sicht konnte dieses Ziel mit einem Jahresergebnis von CHF-4.95 Mio. im Berichtsjahr jedoch nicht erreicht werden.
Für das Jahr 2026 ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation deshalb klar zu priorisieren. Eine gezieltere Steuerung der Ressourcen und die weitere Optimierung von Prozessen sind zwingend notwendig. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass diese Schritte mit Bedacht erfolgen und die Qualität der Versorgung wie auch die Attraktivität des SVAR als Arbeitgeber jederzeit gewahrt bleiben. Klarheit in den Zielen, Verlässlichkeit in der Umsetzung sowie ein offener und konstruktiver Dialog mit allen internen und externen Anspruchsgruppen sind dafür entscheidend.
Gleichzeitig richtet sich der Blick über das laufende Jahr hinaus. Die Revision des SVAR-Gesetzes und somit die Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen werden die kommenden Jahre wesentlich prägen. Ziel ist es, dem Spitalverbund mehr unternehmerische Handlungsspielräume zu eröffnen und verbindliche Kooperationen auch mit finanzieller Beteiligung zu ermöglichen. Damit sollen die Voraussetzungen für eine langfristig tragfähige Entwicklung des Kantonsspitals Herisau und des Psychiatrischen Zentrums AR gestärkt und damit des Spitalstandorts Herisau gesichert werden. Diese Perspektive ist für mich eng verbunden mit der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, dem Kanton und den Mitarbeitenden.
Wirtschaftliche Stabilisierung und strukturelle Weiterentwicklung stehen dabei nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil: Eine verbesserte Wirtschaftlichkeit im laufenden Betrieb schafft die Grundlage, um strategische und rechtliche Weiterentwicklungen glaubwürdig und aus einer Position der Stärke heraus anzugehen. Es geht darum, beides gleichzeitig im Blick zu behalten – die Wirtschaftlichkeit der operativen Leistungsfähigkeit zu verbessern und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen.
Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden für ihren grossen Einsatz im Geschäftsjahr 2025 sowie für die Bereitschaft, die anstehenden Veränderungen aktiv mitzutragen. Ebenso danke ich unseren Zuweisenden, Kooperationspartnern, den Behörden und der Politik für die konstruktive Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.
Die folgenden Seiten geben Einblick in die Zahlen und prägenden Themen des Geschäftsjahres 2025 sowie in jene Fragestellungen, die den SVAR im Jahr 2026 und darüber hinaus beschäftigen werden.
Ich freue mich, gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Partnern die Zukunft des SVAR zu gestalten.

Dr. med. Henrik Pfahler
CEO SVAR / Vorsitzender der Geschäftsleitung
Im Geschäftsjahr 2025 setzte der SVAR die gezielte Weiterentwicklung seines Leistungsangebots fort. Im Mittelpunkt standen die bedarfsgerechte Erweiterung bestehender Angebote, die weitere Schärfung des Leistungsportfolios sowie die Festigung strategischer Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern.
Ein zentraler Meilenstein war der Ausbau der stationären psychiatrischen Versorgung im PZA. Mit der Wiederinbetriebnahme des umfassend sanierten Hauses 3 im Februar 2025 wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen und das Angebot weiter differenziert. Neben Stationen für Psychotherapie und Allgemeinpsychiatrie nahm im Haus 3 erstmals eine eigenständige Privatstation für zusatzversicherte sowie selbstzahlende Patientinnen und Patienten den Betrieb auf.
Im März 2025 folgte die Eröffnung einer neuen Subakutstation im Haus 4 mit 13 Betten. Diese richtet sich an Patientinnen und Patienten, die nach einer akuten Phase eine weiterführende Stabilisierung benötigen. Mit dieser Erweiterung reagierte der SVAR gezielt auf den steigenden Versorgungsbedarf und schuf gleichzeitig Entlastung im akutpsychiatrischen Bereich.
Parallel dazu wurde das therapeutische Angebot im PZA weiter ausgebaut. Ergänzend zu den bestehenden Fachtherapien wurden neue arbeitsagogische Therapieangebote eingeführt, die sich an stationäre Patientinnen und Patienten richten und den Genesungsprozess zusätzlich unterstützen.
Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Besucher- und Therapiezentrums (Haus 10) im Krombachareal. Das Zentrum vereint Tagesklinik, Fach- und Bewegungstherapien sowie den zentralen Empfang unter einem Dach und bildet das neue funktionale Herzstück des PZA. Die neuen räumlichen Strukturen ermöglichen optimierte Abläufe, kurze Wege und zeitgemässe Behandlungs- und Arbeitsbedingungen.
Auch im Bereich der Kooperationen setzte der SVAR 2025 auf Kontinuität und gezielte Ergänzung. Die bewährte klinische Zusammenarbeit im Bereich der Viszeralchirurgie mit HOCH Health Ostschweiz (Kantonsspital St. Gallen) wurde weiter gefestigt. Zusätzlich trat per Jahresbeginn eine neue Kooperation mit der Klinik Hof Weissbad in Kraft, welche die notfallmässige Verlegung von Patientinnen und Patienten ins Kantonsspital Herisau regelt und eine koordinierte Akutversorgung sicherstellt.
Die im Vorjahr eingeführte Kooperation mit dem Netzwerk Radiologie und Nuklearmedizin von HOCH Health Ostschweiz hat sich im Berichtsjahr 2025 in der Praxis bewährt und weiter gefestigt.
Auch die im Jahr 2024 etablierte Kooperation im Übertrittsmanagement zwischen dem Kantonsspital Herisau und der Rehaklinik Dussnang wurde im Berichtsjahr 2025 weiterentwickelt. Die enge Zusammenarbeit trug insbesondere im Bereich der Gerontotraumatologie wesentlich dazu bei, die Verlegung von Patientinnen und Patienten aus dem Akutspital in die Rehabilitation effizienter, koordinierter und nahtloser zu gestalten.
Das PZA hat im Berichtsjahr mit den Wohnheimen, «Alters- und Pflegeheimen Teufen» und dem «Betreuungszentrum Risi» Kooperationsverträge im Bereich der Psychiatrischen Versorgung der jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner mit psychogeriatrischem Pflegebedarf abgeschlossen. Das PZA stellt dabei die klinisch-psychiatrische Versorgung sicher, bietet Visitationen und Sprechstunden vor Ort an und übernimmt die Konsiliar- und Liaisondienste. Darüber hinaus werden für die Mitarbeitenden der Wohnheime bei Bedarf auch Weiterbildungen angeboten.
Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte und die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen blieben auch 2025 ein zentrales Handlungsfeld des SVAR. Ein Schwerpunkt lag auf der Fortsetzung des Change-Projekts «Unternehmens- und Führungskultur». Nachdem im Vorjahr insbesondere das Kader eingebunden worden war, wurden 2025 schrittweise weitere Mitarbeitendengruppen in den Veränderungsprozess integriert. Ziel war es, die definierten Werte und Erwartungen an Zusammenarbeit und Führung nachhaltig im Arbeitsalltag zu verankern. Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ist darauf ausgerichtet, mittelfristig zur Reduktion von Fluktuation sowie zur Stabilisierung des Personaleinsatzes beizutragen und damit auch die Abhängigkeit vom kostenintensiven Einsatz von Fremdpersonal zu verringern.
Im Bereich der ärztlichen Führung kam es zu wichtigen personellen Veränderungen. Mit der Neubesetzung der Chefarztposition in der Klinik für Anästhesiologie und Rettungsmedizin mit Markus Bischoff wurde die medizinische Leitung in einem zentralen Versorgungsbereich gestärkt. Auch das Leitungsteam des Departements Chirurgie wurde mit einem Dreierteam verstärkt. Dr. med. Martin Seifert wurde zum neuen Chefarzt der Viszeralchirurgie und Departementsleiter gewählt. Ebenfalls neu ins Leitungsteam der Viszeralchirurgie stiess Dipl. Arzt Mathias Schmid als Leitender Arzt. Zusammen mit Dr. med. Carla Nauer, die bereits Ende 2022 als Leitende Ärztin am Kantonsspital Herisau tätig ist, bilden die drei seit dem 1. September 2025 das neue Leitungsteam. In der Klinik für Orthopädie und Traumatologie, die ebenfalls zum Departement Chirurgie gehört, gewährleistet auch zukünftig Chefarzt Dr. med. Christian von der Lippe die Kontinuität.
Safewards ist ein milieutherapeutisches Konzept, das darauf ausgerichtet ist, Aggressionen, Gewalt und Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie präventiv zu begegnen und deren Auftreten zu reduzieren. Das interdisziplinäre Konzept wurde im PZA im Berichtsjahr auf der Akutstation, der Station für Allgemeinpsychiatrie, der gerontopsychiatrischen Akutstation sowie der Subakutstation eingeführt. Internationale Studien zeigen, dass auf Psychiatriestationen, die nach dem Safewards-Ansatz arbeiten, sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl der Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden deutlich gestärkt werden können.
Die Onkologie im Kantonsspital Herisau erhielt im Berichtsjahr neue, bedarfsgerechte Räumlichkeiten, die eine zeitgemässe Behandlung in einer verbesserten Umgebung ermöglichen. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen und einer zunehmenden Nachfrage wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen und die onkologischen Angebote räumlich zusammengeführt.
Durch diese Massnahmen steht der Onkologie neu eine moderne Infrastruktur mit erweiterten Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Der SVAR setzte 2025 weiterhin gezielt technologische Innovationen ein, um Prozesse zu vereinfachen und die Qualität der Versorgung zu erhöhen. Im PZA wurde ein Projekt zur KI-gestützten Erstellung von Austrittsberichten initiiert. Die medizinische Verantwortung und Freigabe verbleiben weiterhin bei den Ärztinnen und Ärzten.
Das im Jahr 2023 gestartete Projekt «Medication» wurde im Berichtsjahr 2025 abgeschlossen. Mit der Einführung des Systems stehen dem SVAR moderne elektronische Werkzeuge zur Verfügung, die die Dokumentation von Arzneimittelverordnungen und -abgaben unterstützen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die implementierte Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung (AMTS). Diese unterstützt die Ärztinnen und Ärzte im Verordnungsprozess, indem potenzielle Interaktionen, Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten systemgestützt geprüft und angezeigt werden. Damit trägt das System zur weiteren Standardisierung der Prozesse und zur Stärkung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei.
Die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards blieb auch 2025 ein zentraler Anspruch des SVAR. Im PZA wurde das ISO-9001-Rezertifizierungsaudit im Berichtsjahr erfolgreich bestanden.
Im Kantonsspital Herisau wurde das Rezertifizierungsaudit nach den Kriterien von SanaCERT Suisse erneut erfolgreich abgeschlossen. Das Audit bestätigt, dass die relevanten Anforderungen an ein systematisches Qualitätsmanagement weiterhin erfüllt werden.
Die ärztliche Weiterbildung junger Assistenzärztinnen und Assistenzärzte zu Fachärztinnen und Fachärzten erfolgt in der Schweiz an anerkannten Weiterbildungsstätten, die definierte qualitative und strukturelle Anforderungen erfüllen müssen. Das Label «SIWF-zertifizierte Weiterbildungsstätte» des Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) wird jährlich verliehen und würdigt die Qualität der ärztlichen Weiterbildung.
Zu Beginn des Berichtsjahres war der SVAR in den Fachgebieten «Allgemeine Innere Medizin», «Chirurgie», «Operative Gynäkologie und Geburtshilfe», «Psychiatrie und Psychotherapie» sowie «Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen» als Weiterbildungsstätte anerkannt. Im Verlauf des Berichtsjahres wurden an beiden Standorten des SVAR sämtliche bestehenden Anerkennungen als ärztliche Weiterbildungsstätten bestätigt und weitergeführt. Darüber hinaus kamen drei zusätzliche Weiterbildungsbereiche neu hinzu. Diese betreffen die Fachgebiete «Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen», «Alterspsychiatrie und -psychotherapie» sowie «Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates». Mit der Bestätigung und gezielten Erweiterung der Weiterbildungsangebote stärkt der SVAR seine Rolle als Ausbildungsinstitution und schafft wichtige Voraussetzungen für die nachhaltige Sicherung des ärztlichen Nachwuchses in der Region.
Im Kantonsspital Herisau wurde im Berichtsjahr 2025 das Nachaudit im Rahmen der H+ Branchenlösung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ASGS) erfolgreich durchgeführt. Das Audit bestätigte, dass die relevanten Anforderungen an ein systematisches Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement weiterhin erfüllt werden.
Auch 2025 pflegte der SVAR den aktiven Austausch mit der Bevölkerung, mit Fachkreisen sowie mit Partnerorganisationen. Der Zuweiser-Neujahrsanlass bildete den Auftakt des Veranstaltungsjahres.
Ein besonderer Höhepunkt war das 20. Appenzellische Suchtsymposium Ende Oktober, das sich erneut als wichtige Plattform für fachlichen Austausch und Vernetzung etablierte. Ergänzt wurde das Jahresprogramm durch die Fortführung der öffentlichen Ärztevorträge, die auch 2025 ein breites Interesse verzeichneten.
Im Geschäftsjahr 2025 setzte der SVAR die gezielte Weiterentwicklung seines Leistungsangebots fort. Im Mittelpunkt standen die bedarfsgerechte Erweiterung bestehender Angebote, die weitere Schärfung des Leistungsportfolios sowie die Festigung strategischer Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern.
Ein zentraler Meilenstein war der Ausbau der stationären psychiatrischen Versorgung im PZA. Mit der Wiederinbetriebnahme des umfassend sanierten Hauses 3 im Februar 2025 wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen und das Angebot weiter differenziert. Neben Stationen für Psychotherapie und Allgemeinpsychiatrie nahm im Haus 3 erstmals eine eigenständige Privatstation für zusatzversicherte sowie selbstzahlende Patientinnen und Patienten den Betrieb auf.
Im März 2025 folgte die Eröffnung einer neuen Subakutstation im Haus 4 mit 13 Betten. Diese richtet sich an Patientinnen und Patienten, die nach einer akuten Phase eine weiterführende Stabilisierung benötigen. Mit dieser Erweiterung reagierte der SVAR gezielt auf den steigenden Versorgungsbedarf und schuf gleichzeitig Entlastung im akutpsychiatrischen Bereich.
Parallel dazu wurde das therapeutische Angebot im PZA weiter ausgebaut. Ergänzend zu den bestehenden Fachtherapien wurden neue arbeitsagogische Therapieangebote eingeführt, die sich an stationäre Patientinnen und Patienten richten und den Genesungsprozess zusätzlich unterstützen.
Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Besucher- und Therapiezentrums (Haus 10) im Krombachareal. Das Zentrum vereint Tagesklinik, Fach- und Bewegungstherapien sowie den zentralen Empfang unter einem Dach und bildet das neue funktionale Herzstück des PZA. Die neuen räumlichen Strukturen ermöglichen optimierte Abläufe, kurze Wege und zeitgemässe Behandlungs- und Arbeitsbedingungen.
Auch im Bereich der Kooperationen setzte der SVAR 2025 auf Kontinuität und gezielte Ergänzung. Die bewährte klinische Zusammenarbeit im Bereich der Viszeralchirurgie mit HOCH Health Ostschweiz (Kantonsspital St. Gallen) wurde weiter gefestigt. Zusätzlich trat per Jahresbeginn eine neue Kooperation mit der Klinik Hof Weissbad in Kraft, welche die notfallmässige Verlegung von Patientinnen und Patienten ins Kantonsspital Herisau regelt und eine koordinierte Akutversorgung sicherstellt.
Die im Vorjahr eingeführte Kooperation mit dem Netzwerk Radiologie und Nuklearmedizin von HOCH Health Ostschweiz hat sich im Berichtsjahr 2025 in der Praxis bewährt und weiter gefestigt.
Auch die im Jahr 2024 etablierte Kooperation im Übertrittsmanagement zwischen dem Kantonsspital Herisau und der Rehaklinik Dussnang wurde im Berichtsjahr 2025 weiterentwickelt. Die enge Zusammenarbeit trug insbesondere im Bereich der Gerontotraumatologie wesentlich dazu bei, die Verlegung von Patientinnen und Patienten aus dem Akutspital in die Rehabilitation effizienter, koordinierter und nahtloser zu gestalten.
Das PZA hat im Berichtsjahr mit den Wohnheimen, «Alters- und Pflegeheimen Teufen» und dem «Betreuungszentrum Risi» Kooperationsverträge im Bereich der Psychiatrischen Versorgung der jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner mit psychogeriatrischem Pflegebedarf abgeschlossen. Das PZA stellt dabei die klinisch-psychiatrische Versorgung sicher, bietet Visitationen und Sprechstunden vor Ort an und übernimmt die Konsiliar- und Liaisondienste. Darüber hinaus werden für die Mitarbeitenden der Wohnheime bei Bedarf auch Weiterbildungen angeboten.
Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte und die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen blieben auch 2025 ein zentrales Handlungsfeld des SVAR. Ein Schwerpunkt lag auf der Fortsetzung des Change-Projekts «Unternehmens- und Führungskultur». Nachdem im Vorjahr insbesondere das Kader eingebunden worden war, wurden 2025 schrittweise weitere Mitarbeitendengruppen in den Veränderungsprozess integriert. Ziel war es, die definierten Werte und Erwartungen an Zusammenarbeit und Führung nachhaltig im Arbeitsalltag zu verankern. Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ist darauf ausgerichtet, mittelfristig zur Reduktion von Fluktuation sowie zur Stabilisierung des Personaleinsatzes beizutragen und damit auch die Abhängigkeit vom kostenintensiven Einsatz von Fremdpersonal zu verringern.
Im Bereich der ärztlichen Führung kam es zu wichtigen personellen Veränderungen. Mit der Neubesetzung der Chefarztposition in der Klinik für Anästhesiologie und Rettungsmedizin mit Markus Bischoff wurde die medizinische Leitung in einem zentralen Versorgungsbereich gestärkt. Auch das Leitungsteam des Departements Chirurgie wurde mit einem Dreierteam verstärkt. Dr. med. Martin Seifert wurde zum neuen Chefarzt der Viszeralchirurgie und Departementsleiter gewählt. Ebenfalls neu ins Leitungsteam der Viszeralchirurgie stiess Dipl. Arzt Mathias Schmid als Leitender Arzt. Zusammen mit Dr. med. Carla Nauer, die bereits Ende 2022 als Leitende Ärztin am Kantonsspital Herisau tätig ist, bilden die drei seit dem 1. September 2025 das neue Leitungsteam. In der Klinik für Orthopädie und Traumatologie, die ebenfalls zum Departement Chirurgie gehört, gewährleistet auch zukünftig Chefarzt Dr. med. Christian von der Lippe die Kontinuität.
Safewards ist ein milieutherapeutisches Konzept, das darauf ausgerichtet ist, Aggressionen, Gewalt und Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie präventiv zu begegnen und deren Auftreten zu reduzieren. Das interdisziplinäre Konzept wurde im PZA im Berichtsjahr auf der Akutstation, der Station für Allgemeinpsychiatrie, der gerontopsychiatrischen Akutstation sowie der Subakutstation eingeführt. Internationale Studien zeigen, dass auf Psychiatriestationen, die nach dem Safewards-Ansatz arbeiten, sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl der Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden deutlich gestärkt werden können.
Die Onkologie im Kantonsspital Herisau erhielt im Berichtsjahr neue, bedarfsgerechte Räumlichkeiten, die eine zeitgemässe Behandlung in einer verbesserten Umgebung ermöglichen. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen und einer zunehmenden Nachfrage wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen und die onkologischen Angebote räumlich zusammengeführt.
Durch diese Massnahmen steht der Onkologie neu eine moderne Infrastruktur mit erweiterten Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Der SVAR setzte 2025 weiterhin gezielt technologische Innovationen ein, um Prozesse zu vereinfachen und die Qualität der Versorgung zu erhöhen. Im PZA wurde ein Projekt zur KI-gestützten Erstellung von Austrittsberichten initiiert. Die medizinische Verantwortung und Freigabe verbleiben weiterhin bei den Ärztinnen und Ärzten.
Das im Jahr 2023 gestartete Projekt «Medication» wurde im Berichtsjahr 2025 abgeschlossen. Mit der Einführung des Systems stehen dem SVAR moderne elektronische Werkzeuge zur Verfügung, die die Dokumentation von Arzneimittelverordnungen und -abgaben unterstützen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die implementierte Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung (AMTS). Diese unterstützt die Ärztinnen und Ärzte im Verordnungsprozess, indem potenzielle Interaktionen, Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten systemgestützt geprüft und angezeigt werden. Damit trägt das System zur weiteren Standardisierung der Prozesse und zur Stärkung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei.
Die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards blieb auch 2025 ein zentraler Anspruch des SVAR. Im PZA wurde das ISO-9001-Rezertifizierungsaudit im Berichtsjahr erfolgreich bestanden.
Im Kantonsspital Herisau wurde das Rezertifizierungsaudit nach den Kriterien von SanaCERT Suisse erneut erfolgreich abgeschlossen. Das Audit bestätigt, dass die relevanten Anforderungen an ein systematisches Qualitätsmanagement weiterhin erfüllt werden.
Die ärztliche Weiterbildung junger Assistenzärztinnen und Assistenzärzte zu Fachärztinnen und Fachärzten erfolgt in der Schweiz an anerkannten Weiterbildungsstätten, die definierte qualitative und strukturelle Anforderungen erfüllen müssen. Das Label «SIWF-zertifizierte Weiterbildungsstätte» des Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) wird jährlich verliehen und würdigt die Qualität der ärztlichen Weiterbildung.
Zu Beginn des Berichtsjahres war der SVAR in den Fachgebieten «Allgemeine Innere Medizin», «Chirurgie», «Operative Gynäkologie und Geburtshilfe», «Psychiatrie und Psychotherapie» sowie «Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen» als Weiterbildungsstätte anerkannt. Im Verlauf des Berichtsjahres wurden an beiden Standorten des SVAR sämtliche bestehenden Anerkennungen als ärztliche Weiterbildungsstätten bestätigt und weitergeführt. Darüber hinaus kamen drei zusätzliche Weiterbildungsbereiche neu hinzu. Diese betreffen die Fachgebiete «Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen», «Alterspsychiatrie und -psychotherapie» sowie «Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates». Mit der Bestätigung und gezielten Erweiterung der Weiterbildungsangebote stärkt der SVAR seine Rolle als Ausbildungsinstitution und schafft wichtige Voraussetzungen für die nachhaltige Sicherung des ärztlichen Nachwuchses in der Region.
Im Kantonsspital Herisau wurde im Berichtsjahr 2025 das Nachaudit im Rahmen der H+ Branchenlösung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ASGS) erfolgreich durchgeführt. Das Audit bestätigte, dass die relevanten Anforderungen an ein systematisches Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement weiterhin erfüllt werden.
Auch 2025 pflegte der SVAR den aktiven Austausch mit der Bevölkerung, mit Fachkreisen sowie mit Partnerorganisationen. Der Zuweiser-Neujahrsanlass bildete den Auftakt des Veranstaltungsjahres.
Ein besonderer Höhepunkt war das 20. Appenzellische Suchtsymposium Ende Oktober, das sich erneut als wichtige Plattform für fachlichen Austausch und Vernetzung etablierte. Ergänzt wurde das Jahresprogramm durch die Fortführung der öffentlichen Ärztevorträge, die auch 2025 ein breites Interesse verzeichneten.
Im Geschäftsjahr 2025 setzte der SVAR die gezielte Weiterentwicklung seines Leistungsangebots fort. Im Mittelpunkt standen die bedarfsgerechte Erweiterung bestehender Angebote, die weitere Schärfung des Leistungsportfolios sowie die Festigung strategischer Kooperationen mit regionalen und überregionalen Partnern.
Ein zentraler Meilenstein war der Ausbau der stationären psychiatrischen Versorgung im PZA. Mit der Wiederinbetriebnahme des umfassend sanierten Hauses 3 im Februar 2025 wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen und das Angebot weiter differenziert. Neben Stationen für Psychotherapie und Allgemeinpsychiatrie nahm im Haus 3 erstmals eine eigenständige Privatstation für zusatzversicherte sowie selbstzahlende Patientinnen und Patienten den Betrieb auf.
Im März 2025 folgte die Eröffnung einer neuen Subakutstation im Haus 4 mit 13 Betten. Diese richtet sich an Patientinnen und Patienten, die nach einer akuten Phase eine weiterführende Stabilisierung benötigen. Mit dieser Erweiterung reagierte der SVAR gezielt auf den steigenden Versorgungsbedarf und schuf gleichzeitig Entlastung im akutpsychiatrischen Bereich.
Parallel dazu wurde das therapeutische Angebot im PZA weiter ausgebaut. Ergänzend zu den bestehenden Fachtherapien wurden neue arbeitsagogische Therapieangebote eingeführt, die sich an stationäre Patientinnen und Patienten richten und den Genesungsprozess zusätzlich unterstützen.
Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Besucher- und Therapiezentrums (Haus 10) im Krombachareal. Das Zentrum vereint Tagesklinik, Fach- und Bewegungstherapien sowie den zentralen Empfang unter einem Dach und bildet das neue funktionale Herzstück des PZA. Die neuen räumlichen Strukturen ermöglichen optimierte Abläufe, kurze Wege und zeitgemässe Behandlungs- und Arbeitsbedingungen.
Auch im Bereich der Kooperationen setzte der SVAR 2025 auf Kontinuität und gezielte Ergänzung. Die bewährte klinische Zusammenarbeit im Bereich der Viszeralchirurgie mit HOCH Health Ostschweiz (Kantonsspital St. Gallen) wurde weiter gefestigt. Zusätzlich trat per Jahresbeginn eine neue Kooperation mit der Klinik Hof Weissbad in Kraft, welche die notfallmässige Verlegung von Patientinnen und Patienten ins Kantonsspital Herisau regelt und eine koordinierte Akutversorgung sicherstellt.
Die im Vorjahr eingeführte Kooperation mit dem Netzwerk Radiologie und Nuklearmedizin von HOCH Health Ostschweiz hat sich im Berichtsjahr 2025 in der Praxis bewährt und weiter gefestigt.
Auch die im Jahr 2024 etablierte Kooperation im Übertrittsmanagement zwischen dem Kantonsspital Herisau und der Rehaklinik Dussnang wurde im Berichtsjahr 2025 weiterentwickelt. Die enge Zusammenarbeit trug insbesondere im Bereich der Gerontotraumatologie wesentlich dazu bei, die Verlegung von Patientinnen und Patienten aus dem Akutspital in die Rehabilitation effizienter, koordinierter und nahtloser zu gestalten.
Das PZA hat im Berichtsjahr mit den Wohnheimen, «Alters- und Pflegeheimen Teufen» und dem «Betreuungszentrum Risi» Kooperationsverträge im Bereich der Psychiatrischen Versorgung der jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner mit psychogeriatrischem Pflegebedarf abgeschlossen. Das PZA stellt dabei die klinisch-psychiatrische Versorgung sicher, bietet Visitationen und Sprechstunden vor Ort an und übernimmt die Konsiliar- und Liaisondienste. Darüber hinaus werden für die Mitarbeitenden der Wohnheime bei Bedarf auch Weiterbildungen angeboten.
Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte und die Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen blieben auch 2025 ein zentrales Handlungsfeld des SVAR. Ein Schwerpunkt lag auf der Fortsetzung des Change-Projekts «Unternehmens- und Führungskultur». Nachdem im Vorjahr insbesondere das Kader eingebunden worden war, wurden 2025 schrittweise weitere Mitarbeitendengruppen in den Veränderungsprozess integriert. Ziel war es, die definierten Werte und Erwartungen an Zusammenarbeit und Führung nachhaltig im Arbeitsalltag zu verankern. Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ist darauf ausgerichtet, mittelfristig zur Reduktion von Fluktuation sowie zur Stabilisierung des Personaleinsatzes beizutragen und damit auch die Abhängigkeit vom kostenintensiven Einsatz von Fremdpersonal zu verringern.
Im Bereich der ärztlichen Führung kam es zu wichtigen personellen Veränderungen. Mit der Neubesetzung der Chefarztposition in der Klinik für Anästhesiologie und Rettungsmedizin mit Markus Bischoff wurde die medizinische Leitung in einem zentralen Versorgungsbereich gestärkt. Auch das Leitungsteam des Departements Chirurgie wurde mit einem Dreierteam verstärkt. Dr. med. Martin Seifert wurde zum neuen Chefarzt der Viszeralchirurgie und Departementsleiter gewählt. Ebenfalls neu ins Leitungsteam der Viszeralchirurgie stiess Dipl. Arzt Mathias Schmid als Leitender Arzt. Zusammen mit Dr. med. Carla Nauer, die bereits Ende 2022 als Leitende Ärztin am Kantonsspital Herisau tätig ist, bilden die drei seit dem 1. September 2025 das neue Leitungsteam. In der Klinik für Orthopädie und Traumatologie, die ebenfalls zum Departement Chirurgie gehört, gewährleistet auch zukünftig Chefarzt Dr. med. Christian von der Lippe die Kontinuität.
Safewards ist ein milieutherapeutisches Konzept, das darauf ausgerichtet ist, Aggressionen, Gewalt und Zwangsmassnahmen in der Psychiatrie präventiv zu begegnen und deren Auftreten zu reduzieren. Das interdisziplinäre Konzept wurde im PZA im Berichtsjahr auf der Akutstation, der Station für Allgemeinpsychiatrie, der gerontopsychiatrischen Akutstation sowie der Subakutstation eingeführt. Internationale Studien zeigen, dass auf Psychiatriestationen, die nach dem Safewards-Ansatz arbeiten, sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl der Patientinnen und Patienten als auch die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden deutlich gestärkt werden können.
Die Onkologie im Kantonsspital Herisau erhielt im Berichtsjahr neue, bedarfsgerechte Räumlichkeiten, die eine zeitgemässe Behandlung in einer verbesserten Umgebung ermöglichen. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen und einer zunehmenden Nachfrage wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen und die onkologischen Angebote räumlich zusammengeführt.
Durch diese Massnahmen steht der Onkologie neu eine moderne Infrastruktur mit erweiterten Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Der SVAR setzte 2025 weiterhin gezielt technologische Innovationen ein, um Prozesse zu vereinfachen und die Qualität der Versorgung zu erhöhen. Im PZA wurde ein Projekt zur KI-gestützten Erstellung von Austrittsberichten initiiert. Die medizinische Verantwortung und Freigabe verbleiben weiterhin bei den Ärztinnen und Ärzten.
Das im Jahr 2023 gestartete Projekt «Medication» wurde im Berichtsjahr 2025 abgeschlossen. Mit der Einführung des Systems stehen dem SVAR moderne elektronische Werkzeuge zur Verfügung, die die Dokumentation von Arzneimittelverordnungen und -abgaben unterstützen. Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die implementierte Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung (AMTS). Diese unterstützt die Ärztinnen und Ärzte im Verordnungsprozess, indem potenzielle Interaktionen, Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten systemgestützt geprüft und angezeigt werden. Damit trägt das System zur weiteren Standardisierung der Prozesse und zur Stärkung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei.
Die Sicherstellung hoher Qualitätsstandards blieb auch 2025 ein zentraler Anspruch des SVAR. Im PZA wurde das ISO-9001-Rezertifizierungsaudit im Berichtsjahr erfolgreich bestanden.
Im Kantonsspital Herisau wurde das Rezertifizierungsaudit nach den Kriterien von SanaCERT Suisse erneut erfolgreich abgeschlossen. Das Audit bestätigt, dass die relevanten Anforderungen an ein systematisches Qualitätsmanagement weiterhin erfüllt werden.
Die ärztliche Weiterbildung junger Assistenzärztinnen und Assistenzärzte zu Fachärztinnen und Fachärzten erfolgt in der Schweiz an anerkannten Weiterbildungsstätten, die definierte qualitative und strukturelle Anforderungen erfüllen müssen. Das Label «SIWF-zertifizierte Weiterbildungsstätte» des Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) wird jährlich verliehen und würdigt die Qualität der ärztlichen Weiterbildung.
Zu Beginn des Berichtsjahres war der SVAR in den Fachgebieten «Allgemeine Innere Medizin», «Chirurgie», «Operative Gynäkologie und Geburtshilfe», «Psychiatrie und Psychotherapie» sowie «Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen» als Weiterbildungsstätte anerkannt. Im Verlauf des Berichtsjahres wurden an beiden Standorten des SVAR sämtliche bestehenden Anerkennungen als ärztliche Weiterbildungsstätten bestätigt und weitergeführt. Darüber hinaus kamen drei zusätzliche Weiterbildungsbereiche neu hinzu. Diese betreffen die Fachgebiete «Psychiatrie und Psychotherapie der Abhängigkeitserkrankungen», «Alterspsychiatrie und -psychotherapie» sowie «Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates». Mit der Bestätigung und gezielten Erweiterung der Weiterbildungsangebote stärkt der SVAR seine Rolle als Ausbildungsinstitution und schafft wichtige Voraussetzungen für die nachhaltige Sicherung des ärztlichen Nachwuchses in der Region.
Im Kantonsspital Herisau wurde im Berichtsjahr 2025 das Nachaudit im Rahmen der H+ Branchenlösung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ASGS) erfolgreich durchgeführt. Das Audit bestätigte, dass die relevanten Anforderungen an ein systematisches Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement weiterhin erfüllt werden.
Auch 2025 pflegte der SVAR den aktiven Austausch mit der Bevölkerung, mit Fachkreisen sowie mit Partnerorganisationen. Der Zuweiser-Neujahrsanlass bildete den Auftakt des Veranstaltungsjahres.
Ein besonderer Höhepunkt war das 20. Appenzellische Suchtsymposium Ende Oktober, das sich erneut als wichtige Plattform für fachlichen Austausch und Vernetzung etablierte. Ergänzt wurde das Jahresprogramm durch die Fortführung der öffentlichen Ärztevorträge, die auch 2025 ein breites Interesse verzeichneten.
Bericht CFO a. i.
«Verschlechtertes Jahresergebnis bei rückläufigen Erträgen in der Akutsomatik und strukturellen Effekten»
Trotz Anstrengungen fällt das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechter aus. Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) schliesst mit einem Jahresergebnis von CHF –4.9 Mio. ab (Vorjahr CHF –2.1 Mio.). Der EBITDA beträgt CHF 0.8 Mio. (Vorjahr CHF 3.0 Mio.) bei einer EBITDA-Marge von 0.7% (Vorjahr 2.6%). Das negative Jahresergebnis ist auf eine Kombination mehrerer Faktoren auf Erlös- und Kostenseite zurückzuführen: In der Akutsomatik stagnierten die Patientenzahlen bei gleichzeitig sinkendem Case-Mix-Index (CMI), zudem gingen die ambulanten Erlöse zurück. Im Psychiatrischen Zentrum AR (PZA) entfielen nach der Schliessung des Wohnheims Deckungsbeiträge, während sich die Ertragswirkungen der Kapazitätserweiterung verzögert und tiefer als budgetiert realisierten. Erwartete Tariferhöhungen blieben an beiden Standorten aus. Auf der Aufwandsseite wirkten sich weiterhin hohe Fremdpersonalkosten sowie ungeplante Mehrkosten, insbesondere in der IT, im medizinischen Bedarf und durch Anpassungen im Stellenplan, belastend aus.
Der SVAR erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von CHF 115.6 Mio. (Vorjahr CHF 117.8 Mio.). In der stationären Akutpsychiatrie zeigt sich nach der im Frühjahr 2025 erfolgten Kapazitätserweiterung ein klarer Wachstumsschritt: Die Erträge stiegen um CHF 4.8 Mio. (+25.2%) auf CHF 24.0 Mio. In der Akutsomatik lagen die stationären Erträge bei CHF 51.5 Mio. (–3.0%). Im ambulanten Bereich blieb die Akutpsychiatrie mit CHF 3.2 Mio. stabil auf Vorjahresniveau; in der Akutsomatik reduzierten sich die ambulanten Erträge hingegen um CHF –0.3 Mio. (–1.2%). Der Rettungsdienst erzielte wie im Vorjahr Erträge von CHF 3.8 Mio. Die Erträge des Wohnheims fallen nach der im Vorjahr erfolgten Schliessung erwartungsgemäss weg (Vorjahr CHF 3.9 Mio.).
Der Personalaufwand konnte im Berichtsjahr leicht reduziert werden und beträgt CHF 74.6 Mio. (–0.8%). Der Bedarf an Temporärpersonal konnte durch die gezielte Steuerung des Personaleinsatzes um CHF 1.2 Mio. reduziert werden, beträgt jedoch noch immer CHF 2.6 Mio. Die durchschnittliche Beschäftigung lag bei 526.5 FTE (Vorjahr 531.2 FTE, jeweils ohne Auszubildende).
Die Sachaufwände lagen mit CHF 40.3 Mio. um CHF 0.7 Mio. (+1.8%) über dem Vorjahr. Im medizinischen Bedarf zeigt sich ein Anstieg von CHF +0.3 Mio (+1.8%). Mehraufwände ergaben sich insbesondere in der Informatik (+CHF 0.8 Mio.) sowie im Lebensmittel-/Haushaltsaufwand (+CHF 0.2 Mio.) und im Unterhalt Immobilien/Mobilien (+CHF 0.2 Mio.). Gleichzeitig konnten in mehreren Positionen Einsparungen realisiert werden u.a. sowie bei Kleininvestitionen und Beratungsaufwand (je –CHF 0.1 Mio.).
Die Abschreibungen des Anlagevermögens liegen durch die Inbetriebnahme des sanierten Hauses 3 (PZA) und des Neubaus Besucher- und Therapiezentrum (PZA) um CHF 0.4 Mio. über dem Vorjahr. Die Darlehenszinsen erhöhten sich durch den Volljahreseffekt des im Dezember 2024 aufgenommenen Darlehens über CHF 12.0 Mio. um CHF 0.1 Mio.
Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 21.6% (Vorjahr 22.4%). Der Übertrag von CHF 3.7 Mio. im Zusammenhang mit dem Baufortschritt Haus 3 (PZA) stärkte das Dotationskapital. Der Jahresverlust von CHF –4.9 Mio. sowie die Aufnahme eines zusätzlichen langfristigen Darlehens über CHF 2.2 Mio. wirkten entsprechend auf die Eigenkapitalquote. Die finanzielle Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit der im VRP-Bericht beschriebenen strukturellen Massnahmen zur Stabilisierung.
Die Investitionen beliefen sich 2025 auf CHF 7.5 Mio. Schwerpunkte waren die Fertigstellung des Neubaus Besucher- und Therapiezentrum (PZA) mit CHF 3.0 Mio. sowie die Sanierung Haus 3 (PZA) mit CHF 0.9 Mio. Weitere wesentliche Investitionen betrafen u. a. die Ausstattung Haus 10 (PZA) (CHF 0.6 Mio.) sowie Investitionen im Haus 3 (CHF 0.5 Mio.). Zusätzlich wurden der Umbau des Empfangs KSU und der Ausbau der Onkologie (CHF 0.3 Mio.) realisiert sowie wichtige Digitalisierungs- und IT-Vorhaben vorangetrieben (u. a. ORBIS Medication CHF 0.3 Mio., IT-Vollintegration Radiologie CHF 0.2 Mio.). Für zwei Rettungswagen in Beschaffung wurden CHF 0.3 Mio. ausbezahlt.
Im Jahr 2025 resultierte ein operativer Cashflow von CHF –1.5 Mio. Der Geldfluss aus Investitionstätigkeit betrug CHF -6.5 Mio. und wurde im Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit u. a. durch die Aufnahme eines langfristigen Darlehens über CHF 2.2 Mio. begleitet. Insgesamt liegen die flüssigen Mittel um CHF 5.8 Mio. tiefer als im Vorjahr.
Stefan Süss
CFO a. i.
«Verschlechtertes Jahresergebnis bei rückläufigen Erträgen in der Akutsomatik und strukturellen Effekten»
Trotz Anstrengungen fällt das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechter aus. Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) schliesst mit einem Jahresergebnis von CHF –4.9 Mio. ab (Vorjahr CHF –2.1 Mio.). Der EBITDA beträgt CHF 0.8 Mio. (Vorjahr CHF 3.0 Mio.) bei einer EBITDA-Marge von 0.7% (Vorjahr 2.6%). Das negative Jahresergebnis ist auf eine Kombination mehrerer Faktoren auf Erlös- und Kostenseite zurückzuführen: In der Akutsomatik stagnierten die Patientenzahlen bei gleichzeitig sinkendem Case-Mix-Index (CMI), zudem gingen die ambulanten Erlöse zurück. Im Psychiatrischen Zentrum AR (PZA) entfielen nach der Schliessung des Wohnheims Deckungsbeiträge, während sich die Ertragswirkungen der Kapazitätserweiterung verzögert und tiefer als budgetiert realisierten. Erwartete Tariferhöhungen blieben an beiden Standorten aus. Auf der Aufwandsseite wirkten sich weiterhin hohe Fremdpersonalkosten sowie ungeplante Mehrkosten, insbesondere in der IT, im medizinischen Bedarf und durch Anpassungen im Stellenplan, belastend aus.
Der SVAR erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von CHF 115.6 Mio. (Vorjahr CHF 117.8 Mio.). In der stationären Akutpsychiatrie zeigt sich nach der im Frühjahr 2025 erfolgten Kapazitätserweiterung ein klarer Wachstumsschritt: Die Erträge stiegen um CHF 4.8 Mio. (+25.2%) auf CHF 24.0 Mio. In der Akutsomatik lagen die stationären Erträge bei CHF 51.5 Mio. (–3.0%). Im ambulanten Bereich blieb die Akutpsychiatrie mit CHF 3.2 Mio. stabil auf Vorjahresniveau; in der Akutsomatik reduzierten sich die ambulanten Erträge hingegen um CHF –0.3 Mio. (–1.2%). Der Rettungsdienst erzielte wie im Vorjahr Erträge von CHF 3.8 Mio. Die Erträge des Wohnheims fallen nach der im Vorjahr erfolgten Schliessung erwartungsgemäss weg (Vorjahr CHF 3.9 Mio.).
Der Personalaufwand konnte im Berichtsjahr leicht reduziert werden und beträgt CHF 74.6 Mio. (–0.8%). Der Bedarf an Temporärpersonal konnte durch die gezielte Steuerung des Personaleinsatzes um CHF 1.2 Mio. reduziert werden, beträgt jedoch noch immer CHF 2.6 Mio. Die durchschnittliche Beschäftigung lag bei 526.5 FTE (Vorjahr 531.2 FTE, jeweils ohne Auszubildende).
Die Sachaufwände lagen mit CHF 40.3 Mio. um CHF 0.7 Mio. (+1.8%) über dem Vorjahr. Im medizinischen Bedarf zeigt sich ein Anstieg von CHF +0.3 Mio (+1.8%). Mehraufwände ergaben sich insbesondere in der Informatik (+CHF 0.8 Mio.) sowie im Lebensmittel-/Haushaltsaufwand (+CHF 0.2 Mio.) und im Unterhalt Immobilien/Mobilien (+CHF 0.2 Mio.). Gleichzeitig konnten in mehreren Positionen Einsparungen realisiert werden u.a. sowie bei Kleininvestitionen und Beratungsaufwand (je –CHF 0.1 Mio.).
Die Abschreibungen des Anlagevermögens liegen durch die Inbetriebnahme des sanierten Hauses 3 (PZA) und des Neubaus Besucher- und Therapiezentrum (PZA) um CHF 0.4 Mio. über dem Vorjahr. Die Darlehenszinsen erhöhten sich durch den Volljahreseffekt des im Dezember 2024 aufgenommenen Darlehens über CHF 12.0 Mio. um CHF 0.1 Mio.
Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 21.6% (Vorjahr 22.4%). Der Übertrag von CHF 3.7 Mio. im Zusammenhang mit dem Baufortschritt Haus 3 (PZA) stärkte das Dotationskapital. Der Jahresverlust von CHF –4.9 Mio. sowie die Aufnahme eines zusätzlichen langfristigen Darlehens über CHF 2.2 Mio. wirkten entsprechend auf die Eigenkapitalquote. Die finanzielle Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit der im VRP-Bericht beschriebenen strukturellen Massnahmen zur Stabilisierung.
Die Investitionen beliefen sich 2025 auf CHF 7.5 Mio. Schwerpunkte waren die Fertigstellung des Neubaus Besucher- und Therapiezentrum (PZA) mit CHF 3.0 Mio. sowie die Sanierung Haus 3 (PZA) mit CHF 0.9 Mio. Weitere wesentliche Investitionen betrafen u. a. die Ausstattung Haus 10 (PZA) (CHF 0.6 Mio.) sowie Investitionen im Haus 3 (CHF 0.5 Mio.). Zusätzlich wurden der Umbau des Empfangs KSU und der Ausbau der Onkologie (CHF 0.3 Mio.) realisiert sowie wichtige Digitalisierungs- und IT-Vorhaben vorangetrieben (u. a. ORBIS Medication CHF 0.3 Mio., IT-Vollintegration Radiologie CHF 0.2 Mio.). Für zwei Rettungswagen in Beschaffung wurden CHF 0.3 Mio. ausbezahlt.
Im Jahr 2025 resultierte ein operativer Cashflow von CHF –1.5 Mio. Der Geldfluss aus Investitionstätigkeit betrug CHF -6.5 Mio. und wurde im Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit u. a. durch die Aufnahme eines langfristigen Darlehens über CHF 2.2 Mio. begleitet. Insgesamt liegen die flüssigen Mittel um CHF 5.8 Mio. tiefer als im Vorjahr.
Stefan Süss
CFO a. i.
Nach einem finanziell unbefriedigenden Geschäftsjahr steht im Jahr 2026 die konsequente Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Zentrum. Bereits eingeleitete Massnahmen zur Effizienzsteigerung werden weitergeführt und durch zusätzliche Schritte ergänzt. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung begleiten die finanzielle Entwicklung eng und schärfen die Steuerungsinstrumente weiter. Ziel ist es, Handlungsspielräume frühzeitig zu erkennen und insbesondere auf der Aufwandseite weitere Kostensenkungsmassnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Der Fokus auf die Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Sicherstellung des Versorgungsauftrags bildet einen zentralen Bestandteil der langfristigen strategischen Ausrichtung.
Per 1. Januar 2026 hat der SVAR gemeinsam mit der CSS ein neues Angebot im Bereich der integrierten Versorgung lanciert, das die psychische Gesundheit stärkt. Ziel ist es, Betroffene von psychischen Belastungen frühzeitig zu sensibilisieren und bei Bedarf zu begleiten. Die Leistungen des PZA werden dabei mit Coaching-Angeboten und digitalen Programmen der CSS ergänzt. So können Vorsorge und Früherkennung gestärkt, Wartezeiten auf eine Therapie überbrückt und Betroffene bis hin zum Wiedereinstieg in den Alltag besser unterstützt werden.
Mit der Standeskommission AI wurde eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet, die der Bevölkerung von Appenzell Innerhoden den Zugang zu den Ambulatorischen Diensten und der Tagesklinik des PZA sichert. Die Leistungsvereinbarung trat im Januar in Kraft.
Mit der vereinbarten gemeinsamen Spitalplanung der Ostschweizer Kantone wird auch die psychiatrische Versorgung künftig überkantonal koordiniert. Ab 2028 wird eine einheitliche Spitalliste Psychiatrie gelten, die qualitative und wirtschaftliche Kriterien verbindlich berücksichtigt. Im PZA steht 2026 die gezielte Vorbereitung auf diese neuen Rahmenbedingungen im Vordergrund. Der Fokus liegt auf der klaren Positionierung des psychiatrischen Leistungsangebots sowie auf der Sicherstellung von Qualität, Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Mit dem neuen Einkaufskonzept verfügt der SVAR seit dem 1. Januar 2026 über einen verbindlichen Rahmen für eine einheitliche und effiziente Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern. Das Konzept gilt für alle Mitarbeitenden sowie für die Belegärztinnen und -ärzte und stärkt die Steuerung und Standardisierung im Einkauf. Durch die Bündelung der Beschaffung innerhalb der Einkaufsgemeinschaft GEBLOG werden substanzielle Kosteneinsparungen realisiert, was zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des SVAR beiträgt, ohne Abstriche bei Qualität, Versorgungssicherheit oder gesetzlichen Anforderungen.
Ziel des integralen Kapazitätsmanagements (IKM) ist es, den Patientenfluss über alle Bereiche hinweg besser zu koordinieren, Auslastungsschwankungen zu reduzieren und bestehende Kapazitäten gezielter einzusetzen. Damit trägt das IKM dazu bei, Mitarbeitende zu entlasten, Planbarkeit zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern. Im Jahr 2026 geht es darum, bereits geschaffene organisatorische Grundlagen weiter zu festigen. Parallel dazu wird die OP-Slot Planung neu ausgerichtet.
Ein zentraler Schwerpunkt bei der Bereitstellung der personellen Ressourcen für den SVAR liegt weiterhin auf der gezielten Stärkung unseres bestehenden Personals. Angesichts der anhaltenden Herausforderungen im Spitalumfeld soll die personelle Eigenabdeckung durch gezielte Massnahmen zur Mitarbeiterbindung, zur Förderung der Arbeitszufriedenheit sowie zur Weiterentwicklung von Fach- und Führungskompetenzen erhöht werden, um dem Einsatz von Fremdpersonal entgegenzuwirken und gleichzeitig die Versorgungsqualität langfristig sicherzustellen.
Die Intensivstation im Kantonsspital Herisau ist SGI-zertifiziert. Die Zertifizierungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin überprüft regelmässig, ob die Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Gebäude und Einrichtung), die Strukturen und die Organisation einer Intensivstation den modernen Anforderungen an die Intensivmedizin entsprechen. Im Herbst 2026 findet die nächste Überprüfung/Rezertifizierung statt.
Ende einer Ära – das Spital Heiden wurde per 31. Dezember 2021 geschlossen.
Nach einem finanziell unbefriedigenden Geschäftsjahr steht im Jahr 2026 die konsequente Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Zentrum. Bereits eingeleitete Massnahmen zur Effizienzsteigerung werden weitergeführt und durch zusätzliche Schritte ergänzt. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung begleiten die finanzielle Entwicklung eng und schärfen die Steuerungsinstrumente weiter. Ziel ist es, Handlungsspielräume frühzeitig zu erkennen und insbesondere auf der Aufwandseite weitere Kostensenkungsmassnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Der Fokus auf die Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Sicherstellung des Versorgungsauftrags bildet einen zentralen Bestandteil der langfristigen strategischen Ausrichtung.
Per 1. Januar 2026 hat der SVAR gemeinsam mit der CSS ein neues Angebot im Bereich der integrierten Versorgung lanciert, das die psychische Gesundheit stärkt. Ziel ist es, Betroffene von psychischen Belastungen frühzeitig zu sensibilisieren und bei Bedarf zu begleiten. Die Leistungen des PZA werden dabei mit Coaching-Angeboten und digitalen Programmen der CSS ergänzt. So können Vorsorge und Früherkennung gestärkt, Wartezeiten auf eine Therapie überbrückt und Betroffene bis hin zum Wiedereinstieg in den Alltag besser unterstützt werden.
Mit der Standeskommission AI wurde eine Leistungsvereinbarung unterzeichnet, die der Bevölkerung von Appenzell Innerhoden den Zugang zu den Ambulatorischen Diensten und der Tagesklinik des PZA sichert. Die Leistungsvereinbarung trat im Januar in Kraft.
Mit der vereinbarten gemeinsamen Spitalplanung der Ostschweizer Kantone wird auch die psychiatrische Versorgung künftig überkantonal koordiniert. Ab 2028 wird eine einheitliche Spitalliste Psychiatrie gelten, die qualitative und wirtschaftliche Kriterien verbindlich berücksichtigt. Im PZA steht 2026 die gezielte Vorbereitung auf diese neuen Rahmenbedingungen im Vordergrund. Der Fokus liegt auf der klaren Positionierung des psychiatrischen Leistungsangebots sowie auf der Sicherstellung von Qualität, Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Mit dem neuen Einkaufskonzept verfügt der SVAR seit dem 1. Januar 2026 über einen verbindlichen Rahmen für eine einheitliche und effiziente Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern. Das Konzept gilt für alle Mitarbeitenden sowie für die Belegärztinnen und -ärzte und stärkt die Steuerung und Standardisierung im Einkauf. Durch die Bündelung der Beschaffung innerhalb der Einkaufsgemeinschaft GEBLOG werden substanzielle Kosteneinsparungen realisiert, was zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des SVAR beiträgt, ohne Abstriche bei Qualität, Versorgungssicherheit oder gesetzlichen Anforderungen.
Ziel des integralen Kapazitätsmanagements (IKM) ist es, den Patientenfluss über alle Bereiche hinweg besser zu koordinieren, Auslastungsschwankungen zu reduzieren und bestehende Kapazitäten gezielter einzusetzen. Damit trägt das IKM dazu bei, Mitarbeitende zu entlasten, Planbarkeit zu erhöhen und die Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern. Im Jahr 2026 geht es darum, bereits geschaffene organisatorische Grundlagen weiter zu festigen. Parallel dazu wird die OP-Slot Planung neu ausgerichtet.
Ein zentraler Schwerpunkt bei der Bereitstellung der personellen Ressourcen für den SVAR liegt weiterhin auf der gezielten Stärkung unseres bestehenden Personals. Angesichts der anhaltenden Herausforderungen im Spitalumfeld soll die personelle Eigenabdeckung durch gezielte Massnahmen zur Mitarbeiterbindung, zur Förderung der Arbeitszufriedenheit sowie zur Weiterentwicklung von Fach- und Führungskompetenzen erhöht werden, um dem Einsatz von Fremdpersonal entgegenzuwirken und gleichzeitig die Versorgungsqualität langfristig sicherzustellen.
Die Intensivstation im Kantonsspital Herisau ist SGI-zertifiziert. Die Zertifizierungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin überprüft regelmässig, ob die Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Gebäude und Einrichtung), die Strukturen und die Organisation einer Intensivstation den modernen Anforderungen an die Intensivmedizin entsprechen. Im Herbst 2026 findet die nächste Überprüfung/Rezertifizierung statt.
Danke