Pseudarthrose (nicht verheilter Knochenbruch)
Von einer Pseudarthrose spricht man, wenn ein Knochenbruch nicht regelgerecht knöchern verheilt und eine instabile Verbindung bestehen bleibt. An Hand und Handgelenk betrifft dies unter anderem das Kahnbein, kann aber auch nach anderen Frakturen auftreten.
Kontakt
Spital Herisau
Sekretariat Orthopädie & Handchirurgie
Spitalstrasse 6
9100 Herisau
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ortho@svar.ch
Ursachen
Ursachen können eine unzureichende Stabilität, ungünstige Durchblutung, starke Fehlstellung, Infektion oder komplexe Verletzungen sein.
Symptome
Anhaltende Schmerzen, Belastungsbeschwerden, Kraftverlust und eingeschränkte Beweglichkeit nach einem eigentlich längst ausgeheilten Bruch können auf eine Pseudarthrose hinweisen.
Diagnose
Röntgen und meist CT zeigen, ob eine knöcherne Heilung eingetreten ist und wie die Fragmente stehen. Bei speziellen Fragestellungen kann ein MRI zur Beurteilung der Durchblutung sinnvoll sein.
Behandlung
Die operative Behandlung umfasst je nach Situation die Entfernung des Pseudarthrosengewebes, Korrektur einer Fehlstellung, stabile Fixation mit Schrauben oder Platte und häufig einen Knochenaufbau. Ziel ist eine stabile knöcherne Heilung und die Vermeidung weiterer Gelenkschäden.