Wiederherstellungschirurgie nach Handverletzungen
Nach schweren oder fehlverheilten Verletzungen können Schmerzen, Fehlstellungen und Funktionsverluste zurückbleiben. Die Wiederherstellungschirurgie kombiniert unterschiedliche Verfahren, um Anatomie und Gebrauchsfähigkeit der Hand möglichst weitgehend zurückzugewinnen.
Kontakt
Spital Herisau
Sekretariat Orthopädie & Handchirurgie
Spitalstrasse 6
9100 Herisau
071 353 22 79
ortho@svar.ch
Ursachen
Anlass können komplexe Frakturen, Sehnen- und Nervenverletzungen, Bandinstabilitäten, Weichteilschäden oder Fehlheilungen nach früheren Unfällen sein.
Symptome
Die Beschwerden hängen von der ursprünglichen Verletzung ab und reichen von Schmerzen und Steifigkeit über Instabilität und Kraftverlust bis zu Lähmungen oder Fehlstellungen.
Diagnose
Eine genaue Funktionsanalyse wird mit Röntgen, CT, MRI, Ultraschall oder elektrophysiologischer Diagnostik kombiniert. Entscheidend ist, welche Struktur den Funktionsverlust verursacht und welche Funktionen realistisch wiederhergestellt werden können.
Behandlung
Mögliche Verfahren sind Korrekturosteotomien, Knochenaufbau, Sehnen- und Bandrekonstruktionen, Sehnenverlagerungen, Nervenrekonstruktionen, Gelenkeingriffe und Narbenkorrekturen. Die Behandlung wird individuell geplant und häufig durch spezialisierte Handtherapie ergänzt.